„Verbinden statt spalten“
Impulse für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt -Frühlingsempfang der Stiftung Polytechnische Gesellschaft

FRANKFURT (RED/BT) Unter dem Motto „Verbinden statt spalten“ lud die Stiftung Polytechnische Gesellschaft zum Frühjahrsempfang in das Wolkenfoyer der Oper Frankfurt ein. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Religion, Bildung, Kultur und Wirtschaft zu einem Abend des Austauschs und der gesellschaftlichen Vernetzung.

Den Impulsvortrag hielt die deutsch-iranische Journalistin, Ärztin und Autorin Gilda Sahebi. In ihren Ausführungen warb sie eindringlich dafür, gesellschaftliche Polarisierung kritisch zu hinterfragen und sich bewusst für Dialog und inhaltliche Auseinandersetzung zu entscheiden. Jegliches Gruppenbewusstsein, das auf Ausgrenzung und Trennung setze, müsse reflektiert werden. Die Politik, so Sahebi, arbeite häufig eher mit Zuspitzung und Polarisierung, statt verbindende Kräfte zu stärken.

Die Autorin, die unter anderem mit Büchern wie „Verbinden statt spalten“, „Wie wir uns Rassismus beibringen“ und „Unser Schwert ist Liebe“ bekannt wurde, traf mit ihren Gedanken sichtbar den Nerv des Abends. Viele Gespräche drehten sich anschließend um gesellschaftlichen Zusammenhalt, Verantwortung und neue Formen des Miteinanders.

Musikalische Beiträge des Opernstudios mit Bariton Jonas Müller sowie ein offenes Netzwerk-Buffet sorgten für eine entspannte Atmosphäre. Spätestens beim gemeinsamen Austausch wurde deutlich, dass der Abend weit mehr war als ein klassischer Empfang: Es entstanden neue Kontakte, Ideen und Ansätze für zukünftige Zusammenarbeit – getragen von dem Wunsch, positive Werte stärker in die Gesellschaft hineinzutragen.

BU: Es war mucksmäuschenstill beim Redebeitrag von Gilda Sahebi. Fotos: BT

 

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