Neun Karten inhaltlich überarbeitet – Wasserhäusje-Tag am 12. September 2026 geplant

FRANKFURT/NORDEND (RED/BT) Das Frankfurter Wasserhäuschen Quartett Vol. 1 ist ab sofort wieder erhältlich – in einer überarbeiteten Neuauflage. Für die aktuelle Edition wurden neun Karten inhaltlich ausgetauscht und aktualisiert. Verantwortlich für das Projekt sind erneut die Initiatoren Hubert Gloss und Boris Borm, die sich seit Jahren für den Erhalt und die Sichtbarkeit der Frankfurter Wasserhäusje-Kultur einsetzen.

Für die Neuauflage haben die Macher nichts dem Zufall überlassen: Quartett-Werte wie etwa die Länge der Theken wurden vor Ort neu vermessen, Inhalte überprüft und an den heutigen Bestand angepasst. Damit bleibt das Kartenspiel nicht nur ein Sammlerstück, sondern auch ein dokumentarisches Abbild gelebter Stadtkultur.
„Wasserhäusje stehen für Lebensfreude pur“, sagen Gloss und Borm. „Sie sind Treffpunkte im Alltag, Orte der Begegnung – und ein probates Mittel gegen Vereinsamung und soziale Isolation.“ Gerade im urbanen Raum erfüllten sie bis heute eine wichtige soziale Funktion.
Historisch hatten die freistehenden Büdchen eine zentrale Versorgungsaufgabe: Sie entstanden als Ausgabestellen für Wasser und Milch und entwickelten sich im Laufe der Zeit zu festen Bestandteilen des Frankfurter Stadtbilds – mit großer Bedeutung für Nachbarschaften und Quartiere.
Einen besonderen Akzent setzen die Initiatoren mit einem Blick nach vorn: Am 12. September 2026 ist erstmals ein offizieller „Wasserhäusje-Tag“ geplant. Die Veranstaltung soll in Kooperation mit der Stabsstelle Stadtmarketing stattfinden und die Wasserhäuschen stadtweit in den Fokus rücken.
Mit der Neuauflage des Quartetts und dem geplanten Aktionstag setzen Gloss und Borm ein klares Zeichen für den Erhalt dieser einzigartigen Frankfurter Kulturorte – spielerisch, dokumentarisch und mit viel Herzblut. Erhältlich ist das Kartenspiel bei allesgude.de, den Hessen Shops, Kaufhaus Hessen, Spielwaren Meder und in der Apfelweinwirtschaft Frank in der Weberstraße.

BU: Boris Borm und Hubert Gloss präsentierten die Neuauflage in der Endstation einer der Führungen von Gloss – in der Apfelweinwirtschaft Frank in der Weberstraße. Foto: BT

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