RMV, S-Bahn Rhein-Main und World Design Capital 2026 schicken gestalteten Zug durch die Region
FRANKFURT (RED/BT) Demokratie fährt künftig mit: Am Frankfurter Hauptbahnhof haben der Rhein-Main-Verkehrsverbund, die S-Bahn Rhein-Main und die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 den neuen „Demokratie Wagen“ vorgestellt. Die eigens gestaltete S-Bahn des Typs ET430 ist künftig regulär in der Region unterwegs und macht das Leitmotiv „Design for Democracy“ sichtbar.
Im Zug regen Aufkleber und Plakate zur Auseinandersetzung mit Themen wie Vielfalt, Teilhabe, Gemeinwohl und Nachhaltigkeit an. So wird der öffentliche Nahverkehr nicht nur zum Verkehrsmittel, sondern auch zum Ort des Austauschs. „Demokratie lebt von Begegnung, Austausch und Teilhabe. Genau dafür steht der öffentliche Nahverkehr“, sagt RMV-Geschäftsführer Dr. André Kavai.
Auch Ismail Ertug, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, sieht in der Aktion ein Zeichen für Zusammenhalt: Mobilität ermögliche Zugang, Chancengleichheit und Teilhabe. Hendrik Penner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn Rhein-Main, betont die Bedeutung verlässlicher Verbindungen: Täglich fahren rund 1.000 S-Bahnen durch die Region und bringen etwa 500.000 Fahrgäste ans Ziel.
Der „Demokratie Wagen“ ist Teil der Kampagne „Die Öffis halten unsere Region zusammen“. Sie zeigt, welche Rolle Busse und Bahnen für gesellschaftliche Teilhabe spielen – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Studium oder in der Freizeit. Der Schnellbahnplan dient dabei als visuelles Leitsystem und verbindet Veranstaltungen der World Design Capital 2026 mit Orten und Lebenswelten der Region.
Frankfurt RheinMain trägt 2026 als erste Region in Deutschland den Titel World Design Capital. Unter dem Motto „Design for Democracy. Atmospheres for a better life“ sind rund 2.000 Projekte und Veranstaltungen mit etwa 450 Partnerorganisationen geplant.
BU: Der „Demokratie Wagen“ wurde am Frankfurter Hauptbahnhof vorgestellt. Im Bild: Peter Neidel, Kai Rosenstein, Dr. André Kavai, Hendrik Penner und Ismail Ertug. Fotos: Beate Tomann










