Massif Games Convention bringt Branche und Stadt zusammen
INNENSTADT (RED) Frankfurt rückt die Games-Branche ins Zentrum der Innenstadt: Vom 25. bis 28. März 2026 findet die zweite Massif Games Convention (MGC) statt – mit Stationen im Massif Central in der Bethmannstraße und im Massif E in den ehemaligen E-Kinos an der Hauptwache. Gaming ist für die Region längst ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Rund ein Fünftel des bundesweiten Branchenumsatzes wird im Rhein-Main-Gebiet erwirtschaftet.
Mitinitiator Professor Wilhelm Weber betont den offenen Ansatz der Convention: Sie richte sich an neugierige Entdecker ebenso wie an Branchenprofis – und ausdrücklich auch an Skeptiker. Ziel sei es, Vorurteile abzubauen und sichtbar zu machen, welche Innovationskraft, Arbeitsplätze und interdisziplinären Chancen die Games-Industrie bietet. Games seien Treiber für Technologie, Bildung und Stadtentwicklung.
Rund 30 Indie-Studios präsentieren Prototypen, hinzu kommen Panels, Workshops, eine 24-Stunden-Game-Jam sowie Sim-Racing- und Exergaming-Formate. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Trendthema „Phygitalisierung“, also der Verbindung von digitaler und physischer Welt. Bereits am 20. Februar diskutieren Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst, Prof. Weber und Branchenvertreter über Förderstrukturen, Sichtbarkeit und Wachstumsperspektiven.
Wüst unterstreicht die Bedeutung für den Standort: Frankfurt sei einer der leistungsstärksten Games-Standorte Deutschlands. Die Convention solle Talente vernetzen und der Branche die nötige öffentliche Präsenz verschaffen.
Mit Retro-Flippercup und Phygital-Turnieren wächst die MGC weiter – und macht Gaming mitten in der City erlebbar.
BU: v.l. Lutz Kessler, Stephanie Wüst, Maik Schlifkowitz, Prof. Will Weber und ein Vertreter der Sport-Gaming-Szene. Man darf gespannt auf die viele kostenlosen Angebote. Hier die Runde der Förderer und Organisatoren. Fotos: BT








