Auf Veranstaltungen wie dem Weihnachtsmarkt sind so genannte Kabelbrücken aus feuerpolizeilichen Gründen Pflicht. Jedoch verhindern diese auf dem Boden verlegten Kabelkanäle, dass sich Menschen im Rollstuhl selbstständig über den Markt bewegen können. Für sie sind die Kabelbrücken unüberwindbare Hindernisse. Das wird sich nun ein Stück weit ändern: Die Tourismus- und Congress GmbH (TCF) hat von der Stabsstelle Inklusion zwölf Rampen ausgeliehen, die das gefahrlose Überqueren der Kabelbrücken möglich machen. Damit können sich nun Menschen im Rollstuhl leichter selbständig und sicher über den Weihnachtsmarkt bewegen. Dies gelte auch für Menschen mit Gehbehinderung, Menschen mit Rollator und Eltern mit Kinderwagen, für die Kabelbrücken ebenfalls ein erhebliches Hindernis sind.

„Als zertifizierter barrierefreier Tourismusstandort ist es uns ein Anliegen Barrieren für Menschen mit Beeinträchtigungen bei unseren touristischen Angeboten wie bei unseren Veranstaltungen immer weiter abzubauen. Die Kooperation von TCF und der Stabsstelle Inklusion des Dezernats von Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg ist hier eine tolle Ergänzung unserer Bemühungen“, sagt TCF-Geschäftsführer Thomas Feda.

Ein Hinweis für Vereine, die Veranstaltungen planen: Die Kabelbrücken-Rampen der Stabsstelle Inklusion können kostenlos für Vereins-Veranstaltungen ausgeliehen werden. Interessierte Vereine melden sich per E-Mail an stabsstelle.inklusion@stadt-frankfurt.de

//Foto: Glücklich über die neuen Rampen auf dem Weihnachtsmarkt: Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg, TCF-Geschäftsführer Thomas Feda und Alexander Bauer von der FBAG, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Maik Reuß

Vorheriger ArtikelFrankfurt/Rhein-Main ist „Nachhaltiges Reiseziel“ – Auszeichnung durch Zertifizierungsorganisation TourCert
Nächster ArtikelFrankfurter Sportlerinnen und Sportler des Jahres – Olympia-SiegerInnen erneut ausgezeichnet