Vor 10.898 Zuschauern, davon alleine schon 6000 Frankfurter, sahen eine souveräne Leistung der Riederwälder beim niederrheinischen Oberligisten SC St. Tönis in der Krefelder Grotenburg. Can Uzun überragte spielerisch mit seinen zwei Toren und drei Vorlagen, sowie Mittelstürmer Jonathan Burkardt, der drei Tore selbst erzielte und ein Tor wunderbar vorbereitete. Das war übrigens Eintrachts höchster Sieg im DFB-Pokal und vor allem ein Rekordergebnis mit zehn Toren in die Halbzeitpause zu gehen; das hat noch kein Verein in der Geschichte des Pokalwettbewerbs erzielt!

Der völlig überforderte Oberligist hatte aber auch gar nichts entgegenzusetzen, und so stand es schon nach 36 Minuten 6:0 für den Bundesligisten und 10:0 zur Halbzeit. Tor Nummer 11 fiel dann noch in Halbzeit zwei – mit diesem Kantersieg ziehen die Hessen nun in die nächste Pokalrunde ein.

Mit dem Weiterkommen in der ersten Hauptrunde ist auch die Ulmer Blamage vergessen, denn am 18. August 2018 stolperte der damalige Cheftrainer Adi Hütter mit der Eintracht beim Regionalligisten Ulm. Es war ein herber Dämpfer und ein frühes Aus, das im Umfeld große Bedenken auslöste. Bei den Fans jedenfalls ist Adi Hütter schon jetzt vor dem Bundesligastart angekommen!…

(Text: RA)

Vorheriger ArtikelPerle des Osthafens