Frankfurt ehrt Mut, Haltung und Engagement
Gala des Ehrenamts würdigt Einsatz für Vielfalt, Zivilcourage und Zusammenhalt

FRANKFURT (RED/BT) Die Stadt Frankfurt am Main und der Verein „WIR SIND ALLES FRANKFURTER“ (WSAF) haben am Donnerstag, 26. März, in der Paulskirche die Gala des Ehrenamts ausgerichtet. Drei Persönlichkeiten und Initiativen wurden für ihren besonderen Einsatz für die Stadtgesellschaft geehrt – und standen stellvertretend für die vielen Menschen, die sich täglich für ein respektvolles Miteinander einsetzen. Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, eröffnete die Veranstaltung. Die Gala war den Menschen gewidmet, die sich in Frankfurt in Vereinen, Initiativen, in der Nachbarschaft sowie im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich engagieren.

Zu den Preisträgerinnen zählt Pantoula Vagelakou, Geschäftsführerin des Vereins infrau. Seit vielen Jahren engagiert sie sich kontinuierlich für Frauenthemen in Frankfurt. Der konfessionell und politisch unabhängige Verein setzt sich für Wertschätzung und Respekt im Umgang mit Diversität ein und fördert gezielt die gesellschaftliche Teilhabe sowie Chancengleichheit von Mädchen, Frauen und Seniorinnen mit Migrationserfahrung.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde der Verein Dokuğuz-Tugçe-Albayrak. Gegründet vom Bruder der jungen Frau, die durch ihr couragiertes Eingreifen ihr Leben verlor, setzt sich der Verein für Zivilcourage und gesellschaftliche Verantwortung ein. Mit Projekten und Aufklärungsarbeit werden insbesondere junge Menschen ermutigt, hinzuschauen, einzuschreiten und Verantwortung zu übernehmen. Als dritter Preisträger wurde Peter Fischer geehrt. Der ehemalige Präsident von Eintracht Frankfurt hat sich über viele Jahre hinweg klar und engagiert für ein offenes, vielfältiges und solidarisches Miteinander eingesetzt. Mit deutlichen Worten und klarer Haltung hat er immer wieder Position bezogen und gesellschaftliche Debatten mitgeprägt. Die Auszeichnungen wurden von Rosemarie Heilig, Christina Ringer und Max Coga übergeben.Für WSAF betonte der Vorstandsvorsitzende Hassan Annouri: „Demokratie ist nicht abstrakt, sie lebt von Menschen, die Haltung zeigen, offene Herzen und helfende Hände haben und sich für die demokratischen Werte tagtäglich einsetzen.“

Die Gala machte einmal mehr deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Zusammenhalt in Frankfurt ist. Die Ausgezeichneten stehen beispielhaft für Mut, Haltung und den Einsatz für eine lebendige Stadtgesellschaft. Zum Abschluss des Abends wurde die Frankfurt-Hymne „Wir sind alles Frankfurter“ live gefeiert.

Impressionen vom Abend, der Aktiven des Abends und den Gästen. Fotos: Beate Tomann

 

 

 

 

 

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