Rückgriff auf Wissen ist in Unternehmen doppelt wichtig. Einerseits muss Praxiswissen weitergegeben werden. Das ist eine Frage der Unternehmenskultur. Andererseits nutzen Führungskräfte für ihre Entscheidungen die neusten Fachinformationen. Aber wie schafft man einen guten Umgang mit der Ressource Wissen und was stützt eine effektive wissensbasierte Unternehmensführung?

Grundlagen der wissensbasierten Unternehmensführung

Bei Schlüsselentscheidungen in der modernen Arbeitswelt kann man sich selten auf gewohnte Routinen verlassen. Erfolgreiche Betriebe wagen sich im richtigen Moment aus der Komfortzone heraus. Sie sind offen für innovative Ideen. Und nicht selten kommen die wirklichen Neuerungen durch Inspiration aus einem völlig anderen Bereich. Damit aus einer Inspiration aber eine Entwicklung und ein Geschäftsmodell wird, braucht es eine sorgfältige Analyse und geprüfte Erkenntnisse. Hier kommt die wissensbasierte Unternehmensführung ins Spiel. Was den Kern dieses Führungsansatzes definiert? Er erkennt neben den technischen Produktionsmitteln das Wissen als zentrale Unternehmensressource an.

Zeitgemäßes Wissen ist für Unternehmen entscheidend

Speziell beim Wissen kommt es darauf an, dass dieses zeitgemäß ist. Im Gegensatz zu Maschinen ist es weniger beständig. Vorteile am Markt sichern sich jene Führungskräfte, die sich am neusten Wissen, an aktuellen Veränderungen und Trends orientieren. Durch das Lesen vieler Bücher und Seminarfortbildungen lässt sich das nicht alles überblicken. Erfolgreiche Entscheider arbeiten mit der richtigen technischen Unterstützung. Es braucht ein Wissensmanagement, das im richtigen Moment die passenden Hinweise liefert und in die Unternehmenssteuerung eingebunden ist. Außerdem kommt es entscheidend darauf an, zu erkennen, auf welche Informationen man sich verlassen kann.

Sicheres Wissen und effiziente Unternehmenssteuerung miteinander verbinden

Das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz bringt an genau der Stelle ambivalente Entwicklungen. Scheinbar bekommt man heute schnell leichte Antworten und neue Informationen. Gleichzeitig aber sind zahlreiche falsche Informationen in Umlauf, die von ChatBots halluziniert und millionenfach abgeschrieben wurden. KI-Slop nennen Experten diesen Effekt mittlerweile. Wer Wissen als strategischen Faktor will, braucht eine professionellere Zuarbeit. Im Unternehmenskontext sowieso. Deshalb greifen Entscheider auf Wissensmanagement-Software zurück, die auf Arbeitsbereiche spezialisiert ist und rechtssichere Ergebnisse liefert. Diese Programme sind nicht nur smarte Wissensspeicher. Sie automatisieren konkrete Arbeitsschritte in der Unternehmensführung.

In Personalabteilungen finden sich viele Praxisbeispiele

Gerade in den Personalabteilungen finden sich viele Praxisbeispiele dieser Art. Die Haufe Office Software ist ein beliebtes und verbreitetes. Vom Anbieter gibt es mittlerweile Wissensmanagement-Software zur Mitarbeiterverwaltung, zum Controlling, zur Steuer und zum Unternehmenshaushalt. Die Software ordnet einerseits die Daten und Informationen aus dem Unternehmen. Andererseits erhält sie regelmäßig Updates zu gesetzlichen Neuerungen, Studienergebnissen und relevanten Hinweisen. So bewegen sich Führungskräfte stets auf dem aktuellen Stand und das Wissen bleibt nicht an eine einzelne Person gebunden. Außerdem lassen sich rechtssichere Dokumente wie Arbeitszeugnisse mit wenigen Klicks zusammenstellen.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Eine moderne Wissensmanagement-Software ist oft mit umfangreichen Funktionen ausgestattet. Unternehmen müssen diese nicht alle nutzen. Es ist wichtig, die Nutzung konkret auf die eigene Situation abzustimmen. Beim Einstieg kann sich eine Beratung lohnen. Ohnehin sollten die Mitarbeiter im Umgang mit den Programmen geschult werden. Für eine erfolgreiche Einführung sind Mitarbeiterschulungen entscheidend. Und diese sollten sich nicht allein an eine einzelne Person richten.

Fazit

Die Stärke der wissensbasierten Unternehmensführung besteht darin, dass sie Wissen als Schlüsselressource für den Unternehmenserfolg begreift. Sie schafft Voraussetzungen dafür, dass aktuelle Entscheidungen auf Basis korrekter und zeitgemäßer Informationen getroffen werden. Das entscheidende Instrument ist eine spezialisierte Wissensmanagement-Software. Sie zeichnet sich heute dadurch aus, dass sie Wissen liefert und aufwändige oder bürokratische Prozesse der Unternehmenssteuerung automatisieren kann.

(Text: PM / Foto: Pixabay)

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