Franziska Zühlsdorff übernimmt Vorsitz der Freien Wohlfahrtspflege

Markus Eisel mit Nachfolgerin Franziska Zühlsdorff. Foto: BT

FRANKFURT (RED) – Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Frankfurt hat eine neue Vorsitzende: Franziska Zühlsdorff, Regionalgeschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, übernimmt turnusgemäß den Vorsitz bis Ende 2027. Sie folgt auf Markus Eisele vom Evangelischen Regionalverband, der die LIGA in den vergangenen zwei Jahren als starke sozialpolitische Stimme positioniert hat.

Die LIGA ist der Zusammenschluss der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege – AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Jüdische Gemeinde und Der Paritätische. Gemeinsam vertreten sie mehrere hundert soziale Einrichtungen in Frankfurt – von Kinder- und Jugendhilfe über Pflege, Migration und Wohnungslosenhilfe bis zur Sozialberatung. Insgesamt arbeiten rund 24.000 Festangestellte in den Aufgabenfeldern, die die LIGA abdeckt – ein zentraler Pfeiler der sozialen Infrastruktur der Stadt.

Zühlsdorff kündigte an, die Rolle der LIGA als Impulsgeberin weiter zu stärken: Soziale Angebote müssten verlässlich finanziert, fachlich weiterentwickelt und politisch ernst genommen werden.

Sozialdezernentin Elke Voitl dankte den Beteiligten für die enge Zusammenarbeit: Gemeinsam entwickle man Strategien, um zukunftsfähige Konzepte für eine soziale Stadt zu erarbeiten und umzusetzen. Gute Sozialpolitik schaffe Balance, Zusammenhalt und Lebensqualität.

Mit dem Vorsitzwechsel setzt die LIGA ihr Engagement für soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Menschenwürde fort – als starke Stimme der freien Träger im Dialog mit Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft.

Hier die vollständige Pressemeldung:

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Frankfurt am Main (LIGA Frankfurt) hat eine neue Vorsitzende: Franziska Zühlsdorff, Regionalgeschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, übernimmt den Vorsitz von Markus Eisele, Theologischem Geschäftsführer des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt und Offenbach. Der Wechsel markiert zugleich Kontinuität und Aufbruch in der sozialpolitischen Interessenvertretung der freien Träger in Frankfurt.

Die LIGA Frankfurt ist der Zusammenschluss der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in der Stadt. Gemeinsam vertreten sie mehrere hundert soziale Einrichtungen und Dienste – von der Kinder- und Jugendhilfe über Pflege, Migration, Wohnungslosen- und Suchthilfe bis hin zur Sozialberatung. Ziel der LIGA ist es, soziale Bedarfe sichtbar zu machen, Lösungen zu entwickeln und den Dialog mit Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft aktiv zu gestalten.

In seiner zweijährigen Amtszeit hat Markus Eisele die LIGA Frankfurt als klare sozialpolitische Stimme positioniert. Zu den Schwerpunkten zählten unter anderem Stellungnahmen zur Situation im Bahnhofsviertel, zur Migrations- und Integrationspolitik, zum Fachkräftemangel im Sozialwesen sowie Formate wie der Soziale Stadtspaziergang und der erstmals durchgeführte Politische Abend.

„Soziale Arbeit hält unsere Gesellschaft zusammen – wer sie schwächt, gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betont Markus Eisele. „Frankfurt ist eine soziale Stadt, weil Hilfe erreichbar, verlässlich und würdevoll organisiert ist. Die enge Zusammenarbeit der Träger mit der Stadt ist dafür eine zentrale Voraussetzung.“

Mit Franziska Zühlsdorff übernimmt eine ausgewiesene Kennerin der Frankfurter Soziallandschaft den Vorsitz. Sie kündigt an, die Rolle der LIGA als Impulsgeberin weiter zu stärken: „Ein solidarisches Frankfurt braucht eine starke soziale Infrastruktur. Die LIGA wird sich auch künftig dafür einsetzen, dass soziale Angebote verlässlich finanziert, fachlich weiterentwickelt und politisch ernst genommen werden“, so Zühlsdorff.

„Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Menschen – insbesondere diejenigen, deren Teilhabe gefährdet ist. Ihre Bedarfe müssen Maßstab sozialpolitischer Entscheidungen bleiben.“ Zugleich gehe es darum, die Perspektiven der freien Träger gebündelt in politische Prozesse einzubringen:

„Unsere Stärke liegt in der Vielfalt der Träger und in der gemeinsamen Stimme, mit der wir soziale Themen in die Stadtgesellschaft tragen.“

„Die Mitgliederverbände der LIGA sind als die Experten für die soziale Arbeit in Frankfurt wertvolle Partner für die Gestaltung einer sozialen Stadt.“, stellt Axel Dornis, Vorstandsvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt am Main, fest und bekräftigt auch für die Zukunft: „Daher werden wir uns auch weiterhin gemeinschaftlich mit unseren Ideen und unserem Wissen und Können dafür einsetzen, den sozialpolitischen Kurs Frankfurts zu begleiten.“

Anlässlich des Vorsitzwechsels würdigt auch Sozialdezernentin Elke Voitl die Arbeit der LIGA: „Gute Sozialpolitik hat alle Menschen im Blick – nicht nur diejenigen, die Unterstützung brauchen, sondern die gesamte Stadtgesellschaft. Sie schafft soziale Balance und ist damit die Grundlage für Zusammenhalt, wirtschaftliche Stärke und Lebensqualität. Wer heute klug in soziale Strukturen investiert, baut das lebenswerte Frankfurt von morgen“, so Voitl.

Der Vorsitz der LIGA Frankfurt wechselt turnusgemäß alle zwei Jahre. Mit dem Wechsel verbindet die LIGA Frankfurt den Anspruch, soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und Menschenwürde weiterhin entschieden zu vertreten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Frankfurt aktiv mitzugestalten.

Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Frankfurt am Main ist der Zusammenschluss der Wohlfahrtsverbände in Frankfurt am Main. Die LIGA besteht aus sechs verschiedenen Mitgliedsorganisationen: Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und die Jüdische Gemeinde. Gemeinsam bilden sie ein starkes Bündnis zur sozial- und fachpolitischen Interessenvertretung insbesondere gegenüber der Kommunalpolitik, aber auch weiteren gesellschaftlichen Akteur:innen in der Stadt. Im Zwei-Jahres-Turnus wechselt der Vorsitz der LIGA Frankfurt. Von 2026 bis Ende 2027 ist Franziska Zühlsdorff, Regionalgeschäftsführerin von Der Paritätische Frankfurt, Vorsitzende der LIGA.

Bildunterschrift
v. l. n. r.: Axel Dornis (Vorstandsvorsitzender AWO Frankfurt), Diakoniepfarrer Markus Eisele (Theologischer Geschäftsführer Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach), Stadträtin Elke Voitl (Dezernentin für Soziales und Gesundheit), Franziska Zühlsdorff (Regionalgeschäftsführerin des Paritätischen Frankfurt und Vorsitzende der LIGA Frankfurt), Gaby Hagmans (Caritasdirektorin, Vorstand Caritasverband Frankfurt), Dierk Dallwitz (Geschäftsführer DRK Frankfurt). Foto: Beate Tomann

 

Vorheriger ArtikelJazz im Depot 2026