Der Kirchliche Sozialdienst für Passagiere steht Menschen in Not am Flughafen bei
Im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens, nur ein paar Schritte vom Strom der Fluggäste entfernt, liegen zwei kleine Beratungsräume. Sie sind für Reisende bestimmt, die ein Problem haben oder sogar in einer Krise stecken. Dort arbeitet der Kirchliche Sozialdienst für Passagiere: zuhören, beruhigen, Lösungen finden.
Simone Roßbach und ihre haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden geben Reisenden wieder Boden unter die Füße, wenn am Flughafen plötzlich alles wankt: gestohlene Pässe, verpasste Flüge, psychosoziale Krisen. „Wir schauen gemeinsam mit ihnen, wie es weitergehen kann“, sagt Roßbach. Manchmal reicht ein Anruf bei Angehörigen, manchmal dauert die Begleitung Tage. In den Räumen des Sozialdienstes gibt es Ersatzkleidung, einen Rollstuhl, sogar einen Gebetsteppich – und vor allem Zeit für diejenigen, die sie dringend brauchen.
Während die Ehrenamtlichen am Schalter außen im Terminal 1 schnelle Auskünfte und Hilfe geben, werden Menschen mit größeren Problemen in die Beratungsräume gebeten: eine verzweifelte Frau nach einer Rückführung, die erst im geschützten Büro wieder zu sich kommt; Familien, die unvorbereitet stranden; Heimkehrer, die ihr Leben im Ausland aufgeben mussten. Und wenn Evakuierungsflüge landen, zählt jede Minute – niemand wird allein gelassen.

Sie möchten den Kirchlichen Sozialdienst am Flughafen unterstützen? Spenden Sie auf unser Konto oder direkt über den QR-Code:
Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach
Evangelische Bank eG
IBAN: DE11 5206 0410 0104 0002 00, BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Kirchlicher Sozialdienst am Flughafen
Fotos: Peter Weidemann
Bildunterzeilen:
2043-8: Die hauptamtliche Mitarbeiterin Jana Südhoff telefoniert im Beratungsraum des Kirchlichen Sozialdienstes für eine Ratsuchende.
3777: Leiterin Simone Roßbach (li.) im Gespräch mit einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin am Schalter im Terminal 1.
3170: Die Mitarbeitenden des Kirchlichen Sozialdienstes wissen, was großen und kleinen Passagieren im Moment der Aufregung guttut.








