Die Stadt Frankfurt setzt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Innovation: Mit dem Projekt „Klimaschutz für Frankfurter Unternehmen“ werden Unternehmen gezielt bei der Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung, Mobilität, Umweltschutz und Nachhaltigkeit unterstützt. Das Gemeinschaftsvorhaben wird vom Klimareferat der Stadt Frankfurt und der Wirtschaftsförderung Frankfurt umgesetzt. Es wird unterstützt von der Goethe-Universität Frankfurt, der LandesEnergieAgentur Hessen, der Industrie- und Handelskammer Frankfurt, der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main sowie der RKW Hessen.
Ziel des Projekts ist es, Unternehmen dabei zu helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Zur Unterstützung der Unternehmen werden die Erfahrungen der erfolgreichen Zusammenarbeit von Klimareferat und Wirtschaftsförderung aus dem Modellprojekt „Nachhaltiges Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach“ herangezogen.
Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, betont: „Die Umstellung auf energetisch nachhaltige Lösungen für ihre Unternehmen ist mit vielen Fragen und Unsicherheiten verbunden. Mit diesem Projekt erfahren wir, wo bei den Gewerbetreibenden der Schuh drückt und wo wir helfen können. Wir setzen also einen wichtigen Impuls, um Unternehmen in Frankfurt auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit zu begleiten. Gemeinsam mit ihnen schaffen wir Lösungen, die ihren ökologischen Fußabdruck reduzieren und zugleich eine zukunftsfähige wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen. Um Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen, ist es entscheidend, dass wir gemeinsam mit den Unternehmen in die Umsetzung gehen.“
Unternehmen tragen mit fast 60 Prozent erheblich zu den Treibhausgasemissionen der Stadt bei. Mit diesem Projekt will die Stadt Frankfurt wichtige Impulse setzen, um gemeinsam mit der Wirtschaft das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen.