Mit viel Licht, Musik und lebendigen Aktionen feiert ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und NGOs den internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember vor der Alten Oper. Die Veranstalter wollen Mut machen, für die Menschenrechte einzutreten, für Freiheit, Gleichheit und Würde eines jeden Menschen – als Grundlage einer demokratischen, friedlichen und gerechten Gesellschaft.
Es gibt Informationen und Spiele zu den Menschenrechten; der Chor der Omas gegen Rechts singt Lieder zum Thema und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. An einem großen Weihnachtsbaum kann man Wünsche rund um die Menschenrechte anbringen.
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 1948 war nach den bitteren Erfahrungen mit Nationalsozialismus und Krieg ein Meilenstein im Völkerrecht. Für zu viele Menschen bleiben sie bis heute eine Vision. Klimakrise und Kriege bedrohen die Lebensgrundlagen von Menschen überall auf der Welt – am schlimmsten die Armen. Rassismus, Antisemitismus, Antifeminismus, Intoleranz, Ausgrenzung und Zulauf für rechtsextremistische Einstellungen und Parteien greifen um sich – auch bei uns.
Wir dürfen uns nicht an das Unrecht gewöhnen. Bringen wir Licht in die dunkele Zeit.
10. Dezember von 16 bis 18:30 Uhr auf dem Opernplatz