Sportkreis Frankfurt übergibt Positionspapier an Oberbürgermeister Mike Josef

FRANKFURT (RED/BT) Der Sportkreis Frankfurt fordert klare Kriterien für künftige Sportgroßveranstaltungen in der Stadt. Im Juli hat der Dachverband der Frankfurter Turn- und Sportvereine sein Positionspapier „Kriterien für die zukünftige Ausrichtung von Sportgroßveranstaltungen in Frankfurt am Main“ an Oberbürgermeister und Sportdezernent Mike Josef übergeben. Den vollständigen Wortlaut des Papiers stellt DER FRANKFURTER online zur Verfügung.
Das Positionspapier benennt sechs zentrale Punkte, an denen sich große Sportereignisse künftig messen lassen sollen. Dazu gehören eine stärkere lokale Verankerung, regionale Wertschöpfung, Nachhaltigkeit und Gemeinwohlorientierung sowie eine verlässliche Förderung von Breiten-, Vereins- und Schulsport. Auch faire Bedingungen für Athletinnen und Athleten, tragfähige Verkehrs- und Mobilitätskonzepte sowie transparente Partnerschaften und Finanzierungsstrukturen werden gefordert.
Der Sportkreis appelliert an die Stadt, diese Kriterien verbindlich in künftige Vergabeverfahren aufzunehmen und Sportgroßveranstaltungen strategisch zu steuern. Zugleich bietet der Verband an, seine Expertise einzubringen und Entscheidungen partnerschaftlich zu begleiten.
„Frankfurt ist eine Sportstadt mit regionaler Verwurzelung und internationaler Strahlkraft. Damit das so bleibt, brauchen wir klare Kriterien für Großveranstaltungen“, sagt Roland Frischkorn, Vorsitzender des Sportkreis Frankfurt. Sport sei mehr als ein Kräftemessen und ein Spiel: Er sei Bildung, soziale Begegnung und ein Ort der Demokratie. Deshalb müssten Großevents auch dem Sport in der Stadt dienen und die Vereine stärken.
Der Sportkreis Frankfurt vertritt rund 416 Frankfurter Turn- und Sportvereine mit mehr als 354.000 Sportlerinnen und Sportlern.

 

Foto: Sportkreis Frankfurt

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