41. Wirtschaftstag führt durch Preungesheim und Eckenheim – direkter Austausch zwischen Unternehmen, Verwaltung und Politik

FRANKFURT (RED/BT) Es sind genau diese Gespräche, die den Wirtschaftstag seit Jahrzehnten zu einem besonderen Format machen. Beim 41. Wirtschaftstag der Wirtschaftsförderung Frankfurt am Main standen diesmal Preungesheim und Eckenheim im Mittelpunkt. Geschäftsführer Bernhard Griebe begrüßte die Vertreter aus Politik, Verwaltung, Kammern und Verbänden. Alle hörten den besuchten Unternehmern zu, nahmen Anliegen auf und suchten gemeinsam nach Lösungen.

Die Stadtteile verfügen über eine vielfältige Wirtschaftsstruktur: Mehr als 900 Betriebe mit rund 8.000 Beschäftigten prägen den Frankfurter Norden. Vom traditionellen Handwerksbetrieb über den Einzelhandel bis hin zu spezialisierten Dienstleistern reicht die Bandbreite. Genau diese Vielfalt machte der Wirtschaftstag sichtbar.

Erste Station war die traditionsreiche Metzgerei Martus an der Homburger Landstraße. Seit drei Generationen wird der Familienbetrieb geführt und steht beispielhaft für die Verwurzelung vieler Unternehmen im Stadtteil. Hier wurde deutlich, welche Herausforderungen den Mittelstand beschäftigen: steigende Kosten, Fachkräftemangel und veränderte Kundenstrukturen. Er setzt weiterhin auf die persönliche Kundenbetreuung und auf sein Catering-Angebot. Durch die Penny-Schließung fehlt es aktuell an Laufkundschaft.
Weitere Stationen waren die freie Kfz-Werkstatt Autopro André Neumeister, der Künstlerbedarfshändler Boesner sowie das hochwertige Fahrradgeschäft Karl von Drais. Überall wurde offen über Chancen und Probleme gesprochen. Themen wie Digitalisierung, Parkraumsituation, Flächenverfügbarkeit und Fachkräftesicherung zogen sich wie ein roter Faden durch die Gespräche.

Für Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst ist genau dieser direkte Austausch der große Mehrwert des Formats. Das Interesse aus Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Viele Anliegen könnten unmittelbar aufgenommen und an die zuständigen Stellen weitergegeben werden.

Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Austausch im traditionsreichen Homburger Hof, bei dem die vielen Eindrücke des Tages noch einmal vertieft wurden.

Impressionen vom Tag:

Bildunterschrift:
Beim 41. Wirtschaftstag besuchten Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft mehrere Unternehmen in Preungesheim und Eckenheim. Im Mittelpunkt standen Austausch, Vernetzung und konkrete Lösungen für die Herausforderungen vor Ort. Fotos: Beate Tomann

Vorheriger ArtikelIlse Schreiber sollte man mit schützen lassen