Neue Kräfteverhältnisse im Römer: Bündnisse gefragt
FRANKFURT (RED/BT) Bei der Kommunalwahl in Frankfurt zeichnet sich ein spannendes Ergebnis ab: Nach dem vorläufigen Stand stellt die CDU mit 23 Sitzen die stärkste Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung. Dahinter folgen die Grünen mit 20 Sitzen sowie die SPD mit 15 Mandaten. Auch die AfD ist mit 15 Sitzen stark vertreten. Die Linke kommt auf 9 Sitze, die FDP auf 5. Weitere Mandate entfallen auf kleinere Parteien und Wählergruppen.
Klare Mehrheiten sind auf den ersten Blick nicht erkennbar, mögliche Koalitionen dürften erneut Gegenstand intensiver Gespräche werden. Der Spitzenkandidat der CDU Frankfurt, Dr. Nils Kößler, erklärte dazu: „Die Frankfurterinnen und Frankfurter haben sich ganz deutlich für einen Politikwechsel entschieden. Sie wollen eine Stadtregierung, die unsere Stadt wieder sicher und sauber macht, Schulen voranbringt, Mobilität verbessert und bezahlbaren Wohnraum schafft. Dieses Vertrauen ist für uns Verpflichtung und Auftrag zugleich.“ Ziel der CDU ist die Bildung einer stabilen und zukunftsorientierten Koalition, die den politischen Neustart für Frankfurt gestaltet.
Allerdings handelt es sich weiterhin um ein vorläufiges Ergebnis. 2.000 Ehrenamtliche der Stadt Frankfurt konzentrierten sich am Montag und Dienstag auf das Auszählen der aufgeteilten Stimmverteilungen. Das endgültige amtliche Endergebnis der Kommunalwahl wird voraussichtlich am 27. März 2026 festgestellt. Erst dann steht die endgültige Sitzverteilung verbindlich fest.
Bis dahin bleibt abzuwarten, in welchem Umfang die noch auszuzählenden Stimmen das aktuelle Bild verändern. Erfahrungsgemäß sind zwar noch Verschiebungen möglich, größere Veränderungen gelten jedoch als eher unwahrscheinlich.
Titelbild Screenshot Stadt Frankfurt am Main.








