Letter of Intent regelt weitere Schritte für Nachnutzung

CAMPUS BOCKENHEIM (RED) Der Magistrat der Stadt Frankfurt, die ABG Frankfurt Holding, die Goethe-Universität Frankfurt, der Verein „Offenes Haus der Kulturen“ sowie der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) haben einen „Letter of Intent“ (LOI) unterzeichnet. Ziel ist es, die weitere Nutzung des Studierendenhauses auf dem Campus Bockenheim als Offenes Haus der Kulturen vorzubereiten.

Grundlage ist eine bereits 2011 getroffene Vereinbarung zwischen dem Land Hessen und der ABG, wonach Grundstücke und Gebäude des Campus nach dem Umzug der Universität an die ABG übergehen. Im Fall des Studierendenhauses soll die Übergabe vorgezogen werden, um die kulturelle Nachnutzung frühzeitig zu ermöglichen.
Die Eigentumsübertragung an die Stadt Frankfurt soll zeitnah erfolgen.
Die Stadt will das Studierendenhaus dauerhaft als Ort der Begegnung, kulturellen Vielfalt und gesellschaftlichen Auseinandersetzung erhalten. Der Verein „Offenes Haus der Kulturen“, der sich seit mehr als zehn Jahren für dieses Ziel engagiert, wird dabei vom Kulturamt beraten und gefördert. Langfristig soll das Gebäude zu einem vergünstigten Mietzins an den Verein vermietet werden, um eine gemeinwohlorientierte, nicht profitorientierte Nutzung sicherzustellen.

Bis zur Fertigstellung eines neuen Studierendenhauses am Campus Westend nutzt der AStA weiterhin seine bisherigen Räume; die Betriebs- und Nebenkosten trägt die Goethe-Universität. Auch künftig sollen die Uni-Kita und studentisches Wohnen im Gebäude Platz finden.

Da ein erheblicher Instandhaltungsbedarf besteht, sieht der LOI vor, dass Stadt, ABG und Nutzer gemeinsam Sanierungsmaßnahmen planen. Die Umsetzung übernimmt die ABG im Auftrag und auf Kosten der Stadt Frankfurt.

(v.l.n.r.)
Alessio Dale, AStA Goethe-Universität
Pia Troßbach, AStA Goethe-Universität
Dr. Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer und Dezernent für Finanzen, Beteiligung und Personal
Frank Junker, Geschäftsführer der ABG Frankfurt Holding
Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft
Prof. Enrico Schleiff, Präsident Goethe-Universität
Bianca Riemann; Vorstand Offenes Haus der Kulturen
Prof. Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen
Axel Klaudius, Vorstand Offenes Haus der Kulturen

No. 3: Das Studierendenhaus soll zukünftig zum Offenen Haus der Kulturen werden

Fotos: Chris Christes

 

 

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