cleanffm-Sauberkeitsbotschafterinnen und -botschafter ziehen Jahresbilanz
FRANKFURT (PM) Stadtsauberkeit entsteht dort, wo viele mitmachen: auf alltäglichen Wegen, beim gemeinsamen Kaffee im Park oder beim Fest auf der Straße. Seit sieben Jahren fördern die cleanffm-Sauberkeitsbotschafterinnen und -botschafter eine achtsame Haltung gegenüber dem öffentlichen Raum: durch Ansprachen und kontinuierliche Aufklärung.
Im Jahr 2025 waren die 21 Sauberkeitsbotschafterinnen und -botschafter 259 mal im Einsatz. Das sind 949 Stunden an beliebten Treff- und Erholungspunkten und an Orten, die puncto Sauberkeit eine besondere Herausforderung darstellen, wie zum Beispiel das Mainufer und der Hafenpark. Sie führten insgesamt 9368 Gespräche (2024: 7131) mit den Bürgerinnen und Bürgern, von kurzen Hinweisen zur richtigen Entsorgung über längere Gespräche zur Bedeutung der Stadtsauberkeit bis hin zum eigenen Wegwerfverhalten.
Immer dabei: der Mehrweg-Taschenaschenbecher und der cleanffm-Informationsflyer aus Samenpapier.
„Hinter diesen Zahlen stecken viele kurze Gespräche auf der Straße oder bei Begegnungen im Alltag. Sie zeigen, dass Ansprache wirkt, besonders dann, wenn sie respektvoll und positiv ist“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, bei der Vorstellung der Jahresbilanz am Montag, 2. Februar. „Die meisten Menschen sind bereit, über ihren Umgang mit To-go-Bechern oder ihren Zigarettenkippen nachzudenken und ihr Verhalten zu ändern. So entsteht Bewusstsein für das eigene Handeln und Mitverantwortung für unsere Stadt.“
Auch in der Wahrnehmung der Stadtsauberkeit zeigen sich Entwicklungen: In mehr als der Hälfte der Einsätze wurde die Stadtsauberkeit positiv wahrgenommen. „Wir sehen Verbesserungen, besonders dort, wo Präsenz, Ansprache und Infrastruktur zusammenwirken. Gleichzeitig zeigt sich: Ein höherer Anspruch an Sauberkeit ist ein Zeichen gestiegener Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit brauchen wir, um die Bürger:innen jetzt aktiv zum Mitmachen zu bewegen. Der stadtweite Sauberkeitstag ‚Frankfurt Cleanup‘ am 20. und 21. März 2026 ist dafür eine großartige Gelegenheit. Hier kann jede:r direkt dazu beitragen, unsere Stadt sauber zu halten und Verantwortung zu übernehmen“, sagt Zapf-Rodríguez.
Auch die Sauberkeitsbotschafterinnen und -botschafter bestätigen diesen Eindruck. Relana Schmidt und Manfred Schulz, die seit mehr als fünf Jahren im Einsatz sind, berichten: „Wir erleben viele offene und respektvolle Gespräche. Man merkt, dass das Thema die Menschen beschäftigt und dass viele bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und beispielsweise einen eigenen Taschenaschenbecher immer mitnehmen.“
Claudia Gabriel, Leiterin der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, sagt: „Aufklärung braucht Wiederholung, damit sich der Appell für die richtige Entsorgung von alltäglichen Abfällen in den Köpfen der Menschen festigt und Gewohnheiten verändert werden können, denn unachtsames Wegwerfen entsteht oft aus Gewohnheiten und Bequemlichkeit.“
„Sauberkeit gewinnt man nur im Team. Zu diesem gehören die Sauberkeitsbotschafter:innen fest dazu“, ergänzt Benjamin Scheffler, Geschäftsführer der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES). „Gemeinsam mit den Kolleg:innen von FES, die täglich für saubere Straßen, Plätze, Grünflächen und in Teilen auch Haltestellen sorgen, tragen auch sie dazu bei, die Stadt sauberer und damit noch ein Stück lebenswerter zu machen.“
Max Coga, Inhaber der Pik-Dame und Unterstützer der Kampagne cleanffm, wirbt ebenfalls für das Engagement der Sauberkeitsbotschafterinnen und -botschafter: „Frankfurt ist meine Heimat, die mir am Herzen liegt. Das geht weit über meinen Kiez, das Bahnhofsviertel, hinaus. Deshalb engagiere ich mich in der Kampagne cleanffm. Mir ist es wichtig dem öffentlichen Raum den notwendigen Respekt entgegen zu bringen und das heißt: Ich halte sauber, was ich liebe und ich möchte ein Umfeld, in dem ich mich wohlfühlen kann. Ich erwarte mehr Sportsgeist, denn jeder Müll, der draußen rumliegt ist kein Fairplay gegenüber der Stadt und den Menschen. Die Sauberkeitsbotschafter:innen leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und um die Menschen aktiv mit ins Boot zu holen. Jeder kann Teil dieses Teams werden und gemeinsam für ein sauberes Frankfurt sorgen.“
Weitere Informationen zur Kampagne finden sich unter cleanffm.de.
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Setzen sich für ein sauberes Frankfurt ein (v.l.): Max Coga, Inhaber der Pik-Dame und Unterstützer der Kampagne cleanffm, Claudia Gabriel, Leiterin der Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Benjamin Scheffler, Geschäftsführer FES GmbH, Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, Relana Schmidt, Sauberkeitsbotschafterin der Sauberkeitsinitiative cleanffm, und Manfred Schulz, Sauberkeitsbotschafter der Sauberkeitsinitiative cleanffm, Copyright: Stabsstelle Sauberes Frankfurt, Foto: Felicitas Binder







