Höchstes Bauwerk leuchtet anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages
ffm. Am Dienstag, 27. Januar, wird der Frankfurter Europaturm ab Einbruch der Dämmerung bis in die Nacht hinein als Deutschlands höchste Erinnerungskerze leuchten. Anlass ist der internationale Gedenktag für die Opfer des Holocaust, der in diesem Jahr an den 81. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz erinnert.
Mit seiner Höhe ist der Europaturm das höchste Bauwerk Hessens und ein prägendes Wahrzeichen der Stadt Frankfurt. Am Abend des Gedenktages werden die Antennenplattformen ab etwa 250 Metern Höhe in gelber Farbe illuminiert und stehen symbolisch für eine Kerze des Erinnerns. Die Lichtinstallation beginnt zur Dämmerung und läuft bis in die Nacht hinein.
„Der Europaturm steht nicht nur für moderne Kommunikation, sondern auch für gesellschaftliche Verantwortung. Mit dieser Aktion setzen wir bewusst ein sichtbares Zeichen des Erinnerns und des Mahnens“, sagt Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer der DFMG Deutsche Funkturm GmbH.

„Wir möchten diesen Tag näher ins Bewusstsein bringen und für diesen Tag sensibilisieren, denn zunehmend fühlen sich Menschen in Deutschland von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bedroht “, sagt Ernst Schwarz, Initiator der Beleuchtung und Vorsitzender des Dachverbands Frankfurter Gewerbevereine.
Im Rahmen der #WeRemember-Kampagne des World Jewish Congress (WJC) sorgte der beleuchtete Europaturm bereits im Jahr 2022 in New York für Aufmerksamkeit. Neben berühmten Wahrzeichen wie dem Opernhaus in Sydney, dem Deutschen Bundestag, dem Hauptsitz der Europäischen Kommission in Brüssel und dem One World Trade Center in New York, leuchtete der Fernsehturm als Teil der weltweiten Aktion, die in diesem Jahr erneut stattfindet.
Die Beleuchtung ist eine gemeinsame Gedenkaktion vom Dachverband Frankfurter Gewerbevereine, initiiert durch Ernst Schwarz und umgesetzt durch die DFMG Deutsche Funkturm GmbH.
Über den Europaturm
Mit 337,5 Metern Höhe ist der Europaturm Deutschlands zweithöchster Fernsehturm und versorgt die Region mit Fernsehen, Radio, Mobilfunk und vielen weiteren Funkdiensten, beispielsweise für die Deutsche Flugsicherung oder den Finanzsektor. Von seiner Eröffnung im Jahre 1979 bis Ende der 1990er Jahre war der Fernsehturm ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.
Foto: DFG E. V./R. HERRLICH








